5. Kapitel: Die 70er und 80er

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Wenn die Leute nicht ins Theater kommen können, dann kommt das Theater zu den Leuten. Nach diesem Motto funktioniert mit großem Erfolg schon seit Anfang der Fünfziger Jahre das AK-Theater in den Außenbezirken. 1975 wird das Theaterabo ins Leben gerufen.
Bildung für alle?
Österreich zwischen
1970 und 1989
Wie die Gesellschaft aufbricht
Gleichberechtigte Partner in der Ehe
Die Stellung des Ehemanns als Oberhaupt der Familie wird abgeschafft. Mann und Frau sind gleichberechtigte Partner in der Familie. Der Mann kann seiner Ehefrau nicht mehr verbieten, berufstätig zu sein. Beide müssen zum Unterhalt der Familie beizutragen, entweder durch Erwerbstätigkeit oder durch Hausarbeit.
1979 tritt das Gleichbehandlungsgesetz in Kraft, das jede Diskriminierung bei der Festsetzung von Lohn und Gehalt untersagt. Damit wurde auch der Grundstein dafür gelegt, die in manchen Kollektivverträgen noch immer bestehenden diskrimierenden Bestimmungen für Frauen zu beseitigen.
Jungendvertrauensraete-Burgenland-1973
Demokratie im Betrieb: Die überbetriebliche Mitbestimmung ist in den 70ern in der Sozialpartnerschaft etabliert. Die Gewerkschaftsbewegung legt ihren Schwerpunkt nun auf die betriebliche Mitbestimmung. Jugendliche können eine Interessenvertretung in ihren Reihen wählen. Das erste Teilstück des Arbeitsrechts wird kodifiziert und schließlich erreichen AK und ÖGB auch mehr Mitbestimmung für Betriebsräte.
Wien setzt auf den Öffentlichen Verkehr
Die Überschussbudgets der Anfangsjahre der 70er werden für Konjunktur- und Modernisierungsvorhaben eingesetzt. Während der Rezession kurbeln öffentliche Aufträge, vor allem in der Infrastruktur, die Wirtschaft an. So werden  1978 die ersten Teilstücke der U1 eröffnet.
Arbeitskräfte werden gesucht und in Gastarbeitern gefunden. Das Ausländerbeschäftigungsgesetz sichert inländische Arbeitsplätze und verbessert den Schutz für Gastarbeiter. Höchstzahlen werden festgelegt, die Ausländerbeschäftigung an behördliche Bewilligungen gebunden.
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Arbeitskräfte werden gesucht und in Gastarbeitern gefunden. Das Ausländerbeschäftigungsgesetz sichert inländische Arbeitsplätze und verbessert den Schutz für Gastarbeiter. Höchstzahlen werden festgelegt, die Ausländerbeschäftigung an behördliche Bewilligungen gebunden.

1972: Österreich unterzeichnet ein Freihandelsabkommen mit dem Europäischen Wirtschaftsraum.

1977: Eine europäische Freihandelszone wird mit dem Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der EWG und der EFTA Wirklichkeit.
Viele Verbesserungen im Sozialbereich
Die Wirtschaft floriert. Die Vollbeschäftigung hält an.
40hWoche

Die Ungleichheit bei der Urlaubsdauer zwischen Arbeitern und Angestellten wird abgeschafft. Mit Beginn 1977 haben alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich Anspruch auf 4 Wochen bezahlten Urlaub, ab 1986 werden es jene 5 Wochen sein, die auch heute noch gelten. Auch die Abfertigung für Arbeiter gibt es erst seit dieser Zeit. Sie wird etappenweise angeglichen.
Freie Bildung für alle
Alle Menschen in Österreich, egal wie viel sie verdienen oder wo sie herkommen, sollen dieselben Chancen zu mehr und besserer Bildung haben. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Studiengebühren und die Aufnahmeprüfungen an den AHS abgeschafft und die Schülerfreifahrt eingeführt. Dank der Schulbuchaktion müssen Eltern nicht mehr die Kosten von Unterrichtsmaterialien aufkommen. Auch Lehrlinge zahlen für die Lehrabschlussprüfung nichts mehr.
Der Ölpreisschock und Zwentendorf
1973 die OPEC drosselt die Erdölfördermengen. Das führt zu einer Erhöhung der Erdölpreise um 70 Prozent. Die wenigen Maßnahmen, die kurzfristig umsetzbar sind, sind Tempolimits und die Einführung eines autofreien Tages. Die Nutzung von Kernenergie zur Sicherung des Energiebedarfs polarisiert. Österreich steigt aus der Atomenergie aus, noch ehe es damit begonnen hat.
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Die Volksabstimmung vom 5. November 1978 bringt eine knappe Entscheidung von 50,47 Prozent gegen die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks.
Ein schwarzer Tag
August 1976: Ein Tag mit Schreckensmeldungen. Um 5 Uhr früh ist die Reichsbrücke eingestürzt. Der Mittelteil fällt als Ganzes ins Wasser, die beiden Außenteile hängen schräg hinunter. Ein Busfahrer stirbt. Am Nachmittag hat Niki Lauda seinen Feuerunfall am Nürburgring
1976: Franz Klammer gewinnt Kitzbühel und wird Olympiasieger in der Abfahrt
1978: Edi Finger wird narrisch in Cordoba. Österreich – Deutschland 3:2
1982: 1. Wiener Frühlingsmarathon
1984 Niki Lauda wird zum 3. Mal Formel-1-Weltmeister
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Max, Anna und Julie
MAX
geboren 1945
Schweißer
ANNA
geboren 1947
Angestellte
JULIE
geboren 1972
Klicken Sie sich durch die Biographien und erfahren Sie mehr über deren Leben um 1970.

Max ist Schweißer in einer großen Fabrik. Er arbeitet im Schichtbetrieb und war auch schon auf Montage. Im Betrieb ist er seit seiner Lehrzeit, auch Anna lernte er in der Firma kennen. Sie war das hübscheste Lehrmädchen. Die beiden haben ihr gemeinsames Leben der Schichtarbeit angepasst. Das geht vor allem deswegen, weil Max´s Mutter, jetzt Mindestrentnerin, immer für sie und die drei Kinder da ist. Als gut ausgebildeter Facharbeiter könnte Max jederzeit in einem anderen Betrieb arbeiten. Er will aber die Firma nicht wechseln. 

Ab den 1980er Jahren erleichtert Männern wie Max das Schwerarbeitsgesetz seine Arbeit in der Fabrik: mehr Pausen, vorbeugender Arbeitnehmerschutz, Sonderruhegeld.
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Max macht den Werkmeisterkurs in der TGA
In der Werkmeisterschule der TGA macht Max den Meisterkurs, und irgendwann wird er Schichtleiter sein. Er versteht sich mit seinen Kollegen gut, auch mit den ausländischen. Sozialleistungen und Lohn passen auch, und der Betriebsrat organisiert jedes Jahr für die Kollegen und ihre Familien eine Urlaubswoche in Bibione. Wie seine Kollegen ist Max politisch interessiert und marschiert Jahr für Jahr beim Maiaufmarsch am Rathausplatz mit. Bei der Zwentendorf-Abstimmung sagt Max „JA“ zur Atomenergie.
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Max weiß, dass seine Arbeit gefährlich ist. Der Arbeitnehmerschutz wird gerade seit das neue Arbeitnehmerschutzgesetz in Kraft ist in seiner Firma sehr ernst genommen. Die Sicherheitskraft hat ihn und seine Kollegen oft auf die Sicherheitsausrüstung hingewiesen. Und trotzdem ist es passiert. Nur ein einziges Mal ist er unaufmerksam... Dabei hat er Glück im Unglück. Die Verletzungen heilen gut und finanziell ist er abgesichert. Das Entgeltfortzahlungsgesetz bei Krankheit oder Unfall ist schon in Kraft. Arbeiter haben seit 1974 dieselben Rechte wie Angestellte. So bekommt Max 4 Wochen lang seinen Lohn weiter bezahlt.

Anna lernt ihren Max schon in der Maschinenbaufirma kennen. Sie verlieben sich und recht rasch nach ihrer Lehrabschlussprüfung kündigt sich auch das erste Kind an. Max gefällt es, wenn er mit der Kleinen im Kinderwagen spazieren fährt. Die beiden brauchen die Familienrechtsreform nicht, um als gleichberechtigte Partner zu leben. Anna nutzt den einjährigen Karenzurlaub und geht zu jeder Mutter-Kind-Pass-Untersuchung. Nur so bekommt sie die Geburtenbeihilfe, die bei Julie 1972 2.000 Schilling und beim dritten Kind 1982 immerhin 19.000 Schilling ausmacht! Das ist mehr als Max im Monat verdient! Es ist für Anna selbstverständlich, arbeiten zu gehen, sich weiter zu bilden. 

Alle ihre Kinder werden nach der Volksschule das Gymnasium besuchen und maturieren, vielleicht auch studieren. „Bildung kann dir keiner mehr wegnehmen“, predigt sie ihrem pubertierenden Sohn. Sie möchte, dass ihre Kinder die besten Chancen haben. Ihre Töchter genauso wie ihr Sohn. Anna ist fest davon überzeugt, dass es ihren Kindern noch einmal besser gehen wird als ihr selber. Anna ist ein Familienmensch, sehr naturverbunden und votiert gegen Zwentendorf.
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Für den Fotoapparat werden zwei 24er Filmrollen gekauft. Das Entwickeln der Fotos ist teuer, aber ein paar Erinnerungen müssen sein.
Die Gurtepflicht gibt es in Österreich seit 15. Juli 1976. Gestraft wird aber bis Juli 1984 nicht. Dann beträgt die Mindeststrafe 100 Schilling (ca 7 Euro).
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Vor ein paar Jahren fuhr die damals noch kleine Familie beim organisierten Urlaub der Firma mit dem Bus mit. Jetzt haben alle Kollegen selber Autos und der Kollege, der die Ausflüge organisierte, ist pensioniert. Ein Nachfolger hat sich nicht gefunden. Max möchte, dass seine Mutter ans Meer mitkommt. Die Mindestrentnerin hat Österreich noch nie verlassen. Aber die Oma will nicht. Sie macht lieber Tagesausflüge mit dem Pensionistenverband, weil sie am Abend wieder zu Hause sein will.  
Die Fenster offen, die Gurte unbenutzt und quengelnde Kinder auf der Rückbank. Zahlreiche Wienerinnen und Wiener brechen zu Beginn der Sommerferien frühmorgens auf in Richtung Süden. Man will am ersten Tag den Strand noch nutzen. Es geht sich selten aus, denn ohne Stau geht die Reise nicht. Dafür fährt die Familie aber mit dem eigenen Auto.
Ein Viertelanschluss Telefon
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Im Nebenhaus probiert die Gemeinde Wien eine Müllzerkleinerungsanlage aus. Mit einer elektronisch gesteuerten Walze wird der Müll zerkleinert. Sie soll helfen, dass der Mist nicht so viel Platz braucht. Durchsetzen wird sie sich nicht. Mittels Mülltrennung wird man den Tonnen an Abfall erfolgreicher Herr werden.
Der Fernseher wird zum familiären Mittelpunkt. „Kottan ermittelt“ von Helmut Zenker und der „Mundl“ von Ernst Hinterberger gehören zu den Pflichtterminen. Den „Club 2“schauen Max und Anna manchmal an. Den Samstag nutzen sie, um Einkäufe zu erledigen, manchmal auch in der neu eröffneten Shopping City Süd bei Wien. Max geht gerne auf den Fußballplatz, Anna genießt lieber ihre Freizeit mit den Kindern im Gänsehäufel.
Lange müssen Anna und Max auf ihren Viertelanschluss warten. Endlich wird er montiert. Telefonieren ist ein Privileg, das zu Beginn hauptsächlich den Erwachsenen vorbehalten ist. Leider hat die Familie einen Dauertelefonierer unter ihnen und sie bekommen oft kein Freizeichen. An seine erste Telefonnummer erinnert sich Max noch heute.

Julie ist ein glückliches Kind der 70er. Kindergarten, Volksschule, Gymnasium, Handelsakademie, Matura. Sie wird Buchhalterin werden und als erste der Familie auch beruflich mit PCs zu tun haben. Während ihrer Volksschulzeit besucht Julie den städtischen Hort. Als sie ins Gymnasium kommt, darf sie am Nachmittag schon alleine zu Hause sein. Darauf ist Julie besonders stolz. Zuerst hat Julie vom Kinderzimmerfenster aus den Bau der neuen Donauinsel, später auch der Brigittenauer Brücke verfolgt. Heute geht sie dort joggen, so oft es sich einrichten lässt, immer ihren Walkman bei sich.

Pflegefreistellung
Julie kann sich gut daran erinnern, dass dann, wenn sie krank war und fiebernd im Bett lag, ihre Mutter von der Arbeit daheim bleiben durfte. Mama las ihr oft Helmi-Geschichten vor.
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Als Jugendliche verbringt Julie nach der Schule die meiste Zeit mit ihren Freundinnen auf der Donauinsel. Dass zu Beginn noch mehr Schotter und Baustellen als Grünanlagen die „Fadennudel“ – wie ihr Vater sagte – zieren, stört die jungen Leute nicht. Ihre Mutter hatte vehement gegen die Verbauung auf der Insel gewettert. Für sie war ein Erholungszentrum am Entlastungsgerinne mit Bademöglichkeit irgendwie auch ein Ersatz für Bibione.
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Julies Familie macht mit Max und Anna Urlaub im Annental. Mit drei Kindern kommt den Eltern der günstigere Urlaub gerade recht. Die kleineren Geschwister sind begeistert, nur Julie mault. Wandern und Beeren pflücken interessiert sie gar nicht. Nächstes Jahr wird sie nicht mehr mitfahren.
Vor ein paar Jahren sind Anna und Max bei der Friedensdemo mitgegangen, 1989 freuen sie sich mit den Berliner Mauerspechten: über den Fall der Mauer, über Perestroika und über das Ende des Eisernen Vorhangs.

WAS IN DIESER ZEIT GESCHAH        

 FÜR SIE ERREICHT

1972
1971

Internationale Währungskrise

Terroranschlag bei den Olympischen Sommerspielen in München

Die Mehrwertsteuer tritt in Kraft

Schulbuchaktion

Die Familienrechtsreform bringt die rechtliche Gleichstellung der Frau in der Ehe.

Autofreier Tag, Fristenlösung

Arbeitnehmerschutzgesetz, Einführung von Jugendvertrauensräten

Die 40-Stunden-Woche tritt in Kraft

Schülerbeihilfengesetz

Das Arbeiterverfassungsgesetzt wird 1973 beschlossen und tritt mit 1.7.1974 in Kraft

Entgeltfortzahlungsgesetz:
Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Unfall

1973
1974
1975
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1975

Franz Klammer wird Olympiasieger, Feuerunfall von Niki Lauda, Einsturz der Wiener Reichsbrücke, Gurtepflicht in Österreich. Das Ausländerbeschäftigungsgesetz tritt in Kraft.

Zivildienst

Volksabstimmung über die Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Zwentendorf

Der Nationalrat beschließt das Volksanwaltschaftsgesetz; in Kärnten wird die erste zweisprachige Ortstafel aufgestellt. 

Rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau in der Ehe, die verheiratete Frau darf nun ohne Zustimmung des Mannes arbeiten gehen

Pflegefreistellungsgesetz

Der Anspruch aus bezahlten Mindesturlaub beträgt 4 Wochen, und erhöht sich nach 20 Dienstjahren auf 5 Wochen.
Insolvenzschutz

Reform der Berufsausbildung

Edi Finger jun wird narrisch in Cordoba

Leopold Gratz zum Einsturz der Reichsbrücke

1976
1977
1978
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1980
1979

Eröffnung der UNO-City

Wien wird die 3. UNO-Stadt

Die Eröffnung der neuen Reichsbrücke.
Die Sommerzeit wird wieder eingeführt

70.000 TeilnehmerInnen bei der Friedensdemonstration in Wien.

Papstmesse beim Donauturm.

Verbesserungen im Nachtschicht-Schwerarbeitergesetz
Die Mitbestimmung der ArbeitnehmervertreterInnen im Aufsichtsrat wird neu geregelt.

Gleichstellung der ArbeiterInnen mit den Angestellten bei der Abfertigung; Konsumentenschutzgesetz, Gleichbehandlungsgesetz

etappenweise Verlängerung des Mindesturlaubs von 4 auf 5 Wochen

Das Gesellschaftsrechtsänderungsgesetz zur Stärkung der Stellung von AufsichtsrätInnen wird beschlossen. 

1982
1981
1983
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1985
1984

Auseinandersetzung über den geplanten Bau eines Donaukraftwerkes bei Hainburg. Im Dezember besetzen Umweltschützer die Au.

AKH Skandal, Weinskandal

Bundespräsident Kirchschläger zur
Trockenlegen von Sümpfen und sauren Wiesen

Tschernobyl, Lotto in Österreich, Das Konferenzzentrum bei der Wiener UNO-City wird feierlich eröffnet.

Fritz Verzetnitsch folgt Anton Benya als ÖGB Präsident

Der eiserne Vorhang öffnet sich, die Berliner Mauer fällt.

Die Donauinsel ist fertig

Erste Kollektivverträge mit kürzerer Arbeitszeit als 40 Stunden (Metaller, GPA  38,5h)

 Fünf Wochen Mindesturlaub für alle

Arbeitskräfteüberlassungsgesetz

Das Urlaubsgesetz tritt in Kraft (1. Etappe)

1986
1989
1987
1988
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43
STUNDEN (ARBEITSZEIT PRO WOCHE, UM 1970)
4
WOCHEN (BEZAHLTER URLAUB, UM 1976)
2502
SCHILLING (LOHN PRO WOCHE, UM 1976)
6
SCHILLING (PREIS PRO KG KARTOFFELN, 1980)
12
SCHILLING (PREIS PRO STRASSENBAHN-FAHRSCHEIN 1980)

Eleonora Hostasch

„Ohne die gesetzliche Mitgliedschaft aller gibt es keine Kammern. Ohne Kammern gibt es keine Sozialpartnerschaft. Darauf ist das politische System der 2. Republik aufgebaut – und zu dieser Demokratie stehe ich. (…) Unsere Aufgabe ist die Vertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wir sind ihre Stimme, und wir wollen, daß diese Stimme laut ist.“

AK für Sie, 8/1994
Lore Hostasch, Vizepräsidentin des ÖGB 1983-1991, Vorsitzende der GPA 1989-1994, Präsidentin der AK Wien und Bundesarbeitskammer 1994-1997, Sozialministerin von 1997-2000.